Gremienwahlen Ende Mai – und jetzt?
Oder: Wählt uns - wir versprechen euch gar nichts!
Am 30. und 31. Mai stehen wieder die Gremienwahlen für die OvGU an. Der oder die eine oder andere steht jetzt vor der Frage: Soll ich wählen gehen? Ist das Wahlsystem nicht die totale Farce? Lassen sich nicht sowieso nur kleine Politikerstreber_innen und versnobte Karrieristen_innen zur Wahl aufstellen? Geht es den Kandidat_innen nicht eh nur um die eigene Vita und einen tadellosen Lebenslauf? Und können die Gremien überhaupt effektiv irgendetwas verändern oder kandidieren Leute nur, um das Recht zu haben, bei der nächsten FASRA-Party die Musik bestimmen zu dürfen?
Auch in der AHG gehen die Meinungen zu diesem Thema auseinander. Während manche die Gremienwahlen komplett ablehnen, sehen andere darin die Möglichkeit, einen Fuß in die Unipolitik zu bekommen, diese in Richtung unserer Ideale und Ziele zu beeinflussen und dadurch unsere Projekte aktiv umsetzen zu können...oder um in den Gremien einfach mal kräftig auf die Kacke zu hauen! Aufjeden Fall wollen wir allen Beteiligten richtig auf die Nerven gehen.
Deshalb haben sich einzelne unserer Mitglieder zur Wahl aufstellen lassen und stehen zusammen mit anderen Menschen auf der "Offenen Linken Liste". Sie vertreten dabei nicht die AHG, sondern sind autonome Kandidat_innen, welche aber dafür sorgen können dass linke Interessen in den Gremien gehört und vielleicht durchgesetzt werden.
Wenn ihr also Bock habt zu wählen, aber nicht wisst, ob ihr euch für Pest oder Cholera entscheiden sollt, bieten wir euch hiermit eine Alternative zu dem ganzen Rest. Auch seinen Stimmzettel ungültig zu machen oder bewusst gar nicht erst zur Wahl zu gehen, sind weitere Optionen, für die es gute Gründe gibt.
Ganz egal: Befasst euch mit der Thematik und trefft dann eine eigene, bewusste Entscheidung!
„Als wir eines Tages über Freiheit und Gerechtigkeit sprachen, saßen wir gerade bei Steaks. Ich esse Elend, dachte ich mir, als ich den ersten Bissen zu mir nahm – und spuckte ihn aus“ (Alice Walker, amerikanische Schriftstellerin)
Tierische Produkte sind für die meisten Menschen
unserer Gesellschaft fester Bestandteil der täglichen Ernährung. Laut Agrarmarkt Informations GmbH hat die deutsche Bevölkerung im Jahre 2009 durchschnittlich über 60kg Fleisch pro Person konsumiert 1.
Die Folgen dieses unreflektierten Konsumverhaltens liegen auf der Hand:
Zunächst trifft die Floskel „Die Tiere der Reichen essen das Brot der Armen“ realistisch betrachtet durchaus zu. Die industrielle Produktion von Tieren und Tierprodukten verstärkt das Welthungerproblem, indem massenhaft pflanzliche Futtermittel aus „Dritte-Welt“-Ländern in Industriestaaten exportiert werden, um sie dort an die sogenannten „Nutztiere“ zu verfüttern 2.
Während die eine Hälfte der Welt verhungert, stopft die andere unbedacht Essen in sich hinein, welches nicht nur unter grauenvollen Bedingungen „hergestellt“ wird, sondern dessen übermäßiger Konsum außerdem äußerst gesundheitsgefährdend ist 3 .
Auch die Art und Weise der industriellen Produktion von Tieren und tierischen Lebensmitteln ist überaus abgefuckt. Ganz im Sinne des von Karl Marx beschriebenen Warenfetischismus wird innerhalb des kapitalistischen Systems und dessen Grundlogik nahezu ALLES auf den Status von Dingen reduziert - auch vor Lebewesen wird nicht halt gemacht. „Nutztiere“ werden zu Waren degradiert, wodurch ihnen sämtliches Recht auf Leben abgesprochen wird. Lebewesen werden herangezüchtet, um einen einzigen Zweck zu erfüllen: In Form von totem Fleisch menschliche Gelüste zu befriedigen 4. Naheliegend ist in diesem Zusammenhang ebenfalls die Tatsache, dass die kapitalistische Warenproduktion einen bestimmten Zweck verfolgt, nämlich die Maximierung des Profits. Somit werden für die Produktion von „Nutztieren“ und deren Erzeugnissen solche Mittel angewandt, die für die BetreiberInnen möglichst produktiv und billig sind. Was das für die „Nutztiere“ bedeutet, dürfte jedem klar sein.
- www.agrarheute.com [↩]
- 90% der weltweiten Sojaernte wird an die „Nutztiere“ der industrialisierten Staaten verfüttert; siehe: Henrich, Dr. med. Ernst Walter: „Vegan – eine kurze Information über die gesündeste Ernährung und ihre Auswirkungen auf Klima- und Umweltschutz, Tier- und Menschenrechte“, online verfügbar unter: http://www.provegan.info/fileadmin/img/pdf/broschuere-vegan.pdf [↩]
- Beispielhaft diese Studien: http://www.ajcn.org/content/70/3/516S.full und http://www.ajcn.org/content/70/3/525S.full; die Reduktion von Fleischkonsum wird sogar von der FAO (Food and Agricultural Organisation der Vereinten Nationen) empfohlen: http://www.fao.org/docrep/004/Y2809E/y2809e08.htm#bm08.1 [↩]
- Denn Fleischkonsum kann heutzutage in Normallfall nicht mehr als notwendig für eine gesunde Ernährung angesehen werden. [↩]
Auf nach Dresden: Gegen Nazis und Sächsische Verhältnisse!
Auch in diesem Jahr gibt es die Möglichkeit per Bus von Magdeburg nach Dresden zu fahren - diesmal sowohl am 13. als auch am 18. Februar. Hintergründe und aktuelle Infos findet ihr auf den Seiten von Dresden Nazifrei und No Pasaran.
Tickets gibt es am 10. Februar von 17.00 - 18.00 Uhr im Infoladen (Alexander-Puschkin-Straße 20) in Stadtfeld. Ein Ticket kostet 10 €, wer an beiden Terminen mitfahren will, ist mit 15 € dabei.
Warum Naziaufmärsche verhindert werden müssen
Seit 1990 starben in Deutschland mehr als 180 Menschen durch Gewalttaten mit neonazistischem Hintergrund. Viele mehr wurde schwer verletzt und stark traumatisiert. Die Dunkelziffer liegt weitaus höher. Allem Anschein nach haben dabei auch noch deutsche Sicherheitsbehörden ihre Finger mit im Spiel, Stichwort NSU und Verfassungsschutz. Erschreckend bleibt die Erkenntnis: Ich muss die Sache selber in die Hand nehmen und was tun! Am Anfang steht die Frage: Was tun?
Jedes Jahr wird Magdeburg von viel zu vielen menschenverachtenden Arschlöchern heimgesucht, die jammernd über ihre Niederlage durch die Stadt ziehen. (Das ein großer Teil von denen auch noch da bleibt ist ein anderes, aber auch sehr dringendes Problem.). Neonazistisches Gedankengut ist nicht zu verharmlosen und auch kein öffentlicher Raum zu bieten. Faschistisches Gedankengut ist auf die physische Vernichtung der Gegner*innen ausgelegt und will die bestehende Gesellschaft unter dem Prinzip der Blutsgemeinschaft totalisieren. Dazu sind alle Mittel recht. Teilnehmer*innen von Neonazidemonstrationen sind auf gar keinen Fall Demokraten*innen, die ihr Recht auf Demonstration wahrnehmen. Sie sind höchst gefährliche, politisch organisierte Gewalttäter*innen.
Dabei verbreiteten sie nicht nur schlechte Laune, sondern schaffen sich auch noch Öffentlichkeit, (um ihrer Sache willen, selbstverständlich nicht als politische Individuen.) Die Neonazis wollen am 14.Januar aber nicht nur die Öffentlichkeit erreichen und ihre politische Stärke aufzeigen, sondern sich auch als politische Alternative anbiedern. Neonazidemonstrationen generell haben noch viele weitere Funktionen, die nicht zu unterschätzen sind. Sie dienen den organisierten Neonazis dazu Strukturen zu festigen und neue Kontakte aufzubauen. Sie dienen der Festigung der kollektiven Identität, in der der Einzelne nichts gilt. Für Neulinge sind sie eine Art Initiationsritus, der durch das öffentliche Bekenntnis zur noch tieferen Verstrickung in die Szene führt. Außerdem wollen sie ihre Aktions- und Bewegungsstärke nach innen und außen beweisen. Noch lose Nazi-Cliquen sollen in bestehende Bewegungsnetzwerke integriert werden. Die Einübung und Stabilisierung „soldatischer Männlichkeit“ und paramilitärischer Verhaltensweisen schafft gehorsame Untertanen*innen der schlimmsten Sorte.
14. Januar 2012: Naziaufmarsch verhindern! – Infoveranstaltung am 12. Januar
Wie in den vergangen Jahren wollen am 14. Januar 2012 wieder Nazis aus dem gesamten Bundesgebiet durch Magdeburg marschieren. Zum Anlass nehmen sie die Zerstörung Magdeburgs im Rahme der militärischen Zerschlagung Nazideutschlands. Nicht nur wir haben damit ein massives Problem und rufen dazu auf, den Aufmarsch zu verhindern: Zum einen sollte Neofaschisten und ihrer menschenverachtenden Ideologie, deren Kern die Ungleichwertigkeit von Menschen ausmacht, grundsätzlich kein öffentlicher Raum geboten werden, egal welcher Themen sie sich bedienen.
Zum anderen versucht die sogenannte „Initiative gegen das Vergessen“ die revisionistische Umdeutung der deutschen Geschichte weiter voranzutreiben, indem der historische Kontext der Zerstörung Magdeburgs ausgeblendet wird: Die Verbrechen der Nazidiktatur, die Bombardierung spanischer, englischer und anderer europäischer Städte sowie die massenhafte Vernichtung von Menschen in Konzentrationslagern.
Eine Vielzahl von Gruppen ruft für den 14. Januar zu unterschiedlichen Aktionen auf:
Bündnis von Antifaschist_innen aus Magdeburg und Umgebung, dem auch die AHG angehört. Ziel ist es wie im letzten Jahr den Naziaufmarsch durch Blockaden des zivilen Ungehorsams zu verhindern. Von den Blockaden soll keine Eskalation ausgehen.
Unter dem Motto „Faschismus heißt Krieg! Naziaufmarsch verhindern!“ mobilisieren die Antifaschistische Aktion Burg und die DKP zu einer antifaschistischen Demonstration am 14. Januar. Treffpunkt ist um 10.00 Uhr am Hauptbahnhof. Die geplante Demonstration steht aber nicht in Konkurrenz zu anderen geplanten Aktionen, sondern soll diese ergänzen.
Auch die Gruppe „Zusammen Kämpfen“ ruft zur Blockade des Naziaufmarsches auf.
Wie in den letzten beiden Jahren wird es wieder eine sogenannte „Meile der Demokratie“ geben. Diese belegt zwar mit dem Breiten Weg einen symbolträchtigen Teil der Innenstadt, trägt aber nicht zur Verhinderung des Naziaufmarsches bei und beschränkt sich darauf die herrschenden Zustände zu feiern. Eine detailliertere Kritik findet sich hier: http://ahgmd.blogsport.eu/texte/offener-brief-gegen-das-ignorieren-des-jahrlichen-naziaufmarsches/
Damit ihr bei soviel unterschiedlichen Konzepten und Aufrufen nicht den Überblick verliert, gibt es am 12. Januar um 18.00 Uhr in Raum 2.08 in Gebäude 151 (Brandenburger Str. 9) eine Infoveranstaltung. Dort gibt es genauere Infos zu den unterschiedlichen Aktionen und zudem die Möglichkeit, sich einer Bezugsgruppe anzuschließen.
Warum mobilisieren wir gegen den Castor 2011?
Castor-Transporte und die gesamte Atompolitik sind für uns über die naheliegenden Fragen von Sicherheit (Weiterbetrieb von AKW bis 2020, ungelöste Endlagerfrage) hinaus bedeutsam, da der sogenannte Atomstaat wie ein Brennpunkt die beschissenen herrschenden Zustände aufzeigt:
Entsprechend der kapitalistischen Spielregeln wird die Erzielung von Profit anderen Zielen übergeordnet – etwa Sicherheit der Beschäftigten, der Bevölkerung oder zukünftiger Generationen. Der Grund dafür ist aber nicht in der moralischen Unvollkommenheit der verantwortlichen Konzern-Manager zu suchen, sondern liegt in der Funktionsweise der kapitalistischen Produktionsweise. Kurzfristige Profite werden auf Kosten der nachgeborenen Generationen realisiert, Verluste werden im hier und jetzt sozialisiert, Gewinne privatisiert. Stichwort „Sozialismus für die Reichen, Kapitalismus für die Armen“.
Die Schäden an der Umwelt und Mensch durch Uran-Abbau, Atomstrom-Produktion und „Abfallbeseitigung“ stellen späterer Generationen vor eine schlechtere Welt. Ihre Möglichkeiten sind massiv einschränkt, da kaum noch Rohstoffe vorhanden sein werden. Sie sind dauerhaft mit Problemen befasst, welche vorherige Generation auf ihre Kosten aufwarfen. Die Sicherheit der Atomanlagen und der stark radioaktiven Abfälle muss über einen sehr langen Zeitraum sichergestellt sein. Wie dies ohne Sicherheitsvorkehrungen und Überwachung der Anlagen passieren soll ist (auch uns) ein offenes Rätsel.
Bereits seit Jahrzehnten wissen wir alle, dass die Entscheidung Atomkraftwerke zu bauen, die Entscheidung sie trotz all der bekannten Probleme für das Heute und das Morgen (weiter) laufen zu lassen, immense Auswirkungen auf zukünftige Generationen haben wird. Dies stellt ein grundsätzliches Problem von Herrschaft dar und macht auch keinen Halt vor demokratischen Systemen. Auf Kosten der Kinder und Kindeskinder wird Wohlstand in der Gegenwart möglich.
“Castor stoppen 2011″ – Infoveranstaltung am 10.11.
Ende November startet
erneut ein Castortransport aus dem französischen La Hague nach Gorleben. Auch in diesem Jahr werden zahlreiche Aktivist_innen ins Wendland reisen, um dort die Proteste gegen den Castortransport zu unterstützen.
Am 10. November 2011 findet eine gemeinsame Infoveranstaltung mit dem Aktionsbündnis Anti-Atom (AAA) statt; dort erfahrt ihr, wann der Castor rollt, welche Infrastruktur es im Wendland gibt und welche Aktionen geplant sind. Außerdem versorgen wir euch mit diversen Plakaten, Flyern, Broschüren und Aufklebern. Die Veranstaltung beginnt um 18.00 Uhr in Raum 2.08 in Gebäude 151 (Brandenburger Str. 9).
Auf ins Wendland - Castor stoppen!
Mehr Infos:
Bündnis gegen den Castor 2011
Castor? Schottern!
www.castor2011.org
“Extremismus”: Wenn Kritik zum Feind wird
„Man muss sich nicht wundern, wenn man sich autonom nennt, dass man mit Vorurteilen konfrontiert wird. Das ist so, als wenn sich ein Typ ein Hakenkreuz auf dem T-Shirt hat und sich wundert, das er als Nazi tituliert wird. (…) Ich fordere ein Bekenntnis zur FDGO1.“
Ein stellvertretendes Mitglied des Studierendenrates der Uni Magdeburg zu einem Mitglied der Autonomen Hochschulgruppe
Solche und ähnliche haltlose Vorurteile begegnen vielen Menschen, die sich kritisch mit der bestehenden Gesellschaft auseinandersetzen. Sie sind das Hirngespinst einer (klein-)bürgerlichen Mitte, die sich selbst als immun gegen alles Menschenverachtende wähnt. Seit Jahrzehnten arbeiten konservative Wissenschaftler*innen an der Abwehr staatskritischer Bewegungen, Einzelpersonen und Vereinigungen2. Ihr Mittel der Wahl ist die Diffamierung von Bewegungen des außerparlamentarischen Spektrums durch die Gleichsetzung mit neofaschistischen Kräften mithilfe der sogenannten „Extremismustheorie“.
Was ist die „Extremismustheorie“?
Die „Extremismustheorie“ geht davon aus, dass sich die Gruppen innerhalb der politischen Auseinandersetzung in einem einfachen eindimensionalen Schema beschreiben lassen. Dabei sollten bereits erste Alarmglocken schrillen, denn politische Vorstellungen in eindimensionale Konzepte zu packen wird ihrer Komplexität niemals gerecht und erinnert fatal an Schwarz-Weiß- Denken. Diese von „links“ nach „rechts“ ausgerichtete Achse wird zur Einordnung der politischen Akteur*innen verwendet und wird oftmals in Hufeisenform dargestellt.
Kein Raum für Grauzonen – Punk bleibt antifaschistisch!
Der Arbeitskreis Antifa (AK Antifa) veranstaltet am 18.Oktober eine Infoveranstaltung zur rechten Oi-Subkultur im Libertären Zentrum Magdeburg (Alt Salbke 144). Beginn ist um 19.00 Uhr, der Eintritt ist frei.

Immerhin: „Gegen Nazis“ sind viele, die sich in Subkulturen oder in der Populärkultur bewegen: Frei.wild-Fans auf der Fußball-Fanmeile oder auch OI-AnhängerInnen, die Politik sowieso ablehnen. Doch jenseits dieser White-Power-Rockmusik etablieren sich rechte Lebenswelten, für die die Kategorie „Nazis“ genauso wenig zutrifft wie das Label „unpolitisch“.
Sie sind irgendwo dazwischen, in der Grauzone. Diese Grauzone reicht weit hinein in alternative Szenen und bedeutet einen zunehmenden Raumverlust für emanzipatorische Ideen. Die Veranstaltung wird den folgenden Fragen nachgehen: Wo beginnt die Grauzone, wo hört sie auf? Wieso erlebt sie heute Dynamik? Und was sind „rechte Lebenswelten“?
Entsprechende Strömungen in Punk und OI sind ebenso Thema wie die Popkultur von Böhse Onkelz und Frei.wild. Zum Einen wird anhand von Beispielen aufgezeigt, wie eng manch „unpolitische“ KünstlerInnen aus der Grauzone mit extrem rechten Milieus verwoben sind. Zum Anderen gibt es unappetitliche Einblicke in reaktionäre Männerwelten, spießbürgerliche Rebellionsfantasien und in Wertebilder, die auf Ballermann-Partys wahrlich besser aufgehoben wären als in einer vermeintlichen „Gegen“-Kultur.
Atommüllkippe Morsleben stilllegen – aber richtig!
Demonstration am 15.10. um fünf nach zwölf 
(12.05 Uhr) am Hauptbahnhof Magdeburg
In der Atommüllkippe Morsleben lagern 37.000 Kubikmeter strahlender Müll. Das geologisch für die Lagerung von Atommüll ungeignete, marode Salzbergwerk soll stillgelegt werden und mit Salzbeton verfüllt werden - trotz Einsturzgefahr und der damit verbundenen Möglichkeit, dass Radioaktivität aus dem "sicheren Endlager" austritt.
Nähere Infos finden sich unter http://bi-morsleben.de/", www.morsleben-stillegung.de sowie unter anderem in diesem und diesem Artikel des Grünen Blattes.
