Autonome Hochschulgruppe Magdeburg antifaschistisch – außerparlamentarisch – antikapitalistisch

24Jul/130

Dauerpause

Wie ihr bereits bemerkt habt, ist die AHG sie vergangenem Jahr inaktiv. Die ehemaligen Mitglieder haben sich verschiedenen anderen politischen und gesellschaftlichen Projekten zugewandt, die ihnen momentan lohnenswerter oder wichtiger erscheinen – oder einfach mehr Spaß versprechen. Politik ist schließlich kein Selbstzweck.

Unsere Mailadresse bleibt weiterhin aktiv, die Post wird jedoch nur unregelmäßig abgerufen.

Auf zu neuen Ufern!

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19Jul/120

„Der Weg durch die Institutionen“-Party

Aus großer Macht wächst große Verantwortung: Ein Mitglied der AHG sitzt nun im Fachschaftsrat der FGSE. Längst korrumpiert durch diese Machtposition versorgen wir den Pöbel mit Brot und Spielen, um ihn gefügig zu halten.

Darum gilt: Rein ins Amt – ab an die Bar!

Am Dienstag, dem 31. Juli, ab 20 Uhr im Infoladen Stadtfeld (Alexander-Puschkin-Straße 20). Es gibt Electro/Funk mit dem legendären DJ Taip! Kostenlose Bowle solange der Vorrat reicht. Sexistisches Verhalten wird nicht geduldet; Sex hingegen ist ausdrücklich erwünscht. 🙂

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24Jun/122

Die Frage nach den Verhältnissen – Warum wir nicht nur weniger Fleisch essen sollten!

Weltburger

Die Aufforderung, weniger oder gar kein Fleisch zu essen, kann nicht verkehrt sein. Sich vegan oder vegetarisch zu ernähren ist unter fast allen Umständen erstmal richtig. Kritische Konsumten*innen, die nach den Produktionsbedingungen fragen, faire Löhne, nachhaltige und eine an „biologischen“ Kriterien orientierte Landwirtschaft fordern, sollten unterstützt werden. Neben den individuellen, gesundheitlichen Vorteilen, die eine fleischlose Ernährung bieten kann, verringern sich die produktionsbedingten massiven Umweltschäden und die schrecklichen Lebensumstände der daran beteiligten Lebewesen verbessern sich, wenn weniger/gar kein Fleisch konsumiert wird. Es bleibt jedoch zu bezweifeln, dass mit der Veränderung der Produktion das grundsätzliche gesellschaftliche Verteilungsproblem, welches als Welternährungskrise verklärt wird, gelöst werden kann. Unabdingbar ist es daher auch, die Kampagnen von in der Landwirtschaft organisierten Arbeiter*innen, von Menschen, die sich für ein Menschenrecht auf Nahrung einsetzen oder von Aktivisten*innen, die für eine faire Verteilung der gesellschaftlichen Produktionsgüter eintreten, zu unterstützen, wenn eine Verbesserung der Lebensbedingungen angestrebt wird.

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23Jun/120

Flugblätter, Informationsbroschüren und die Frage „Warum ist Ernährung eigentlich politisch?“

Am Donnerstag, dem 21.06.12, versammelten sich die Aktiven der Autonomen Hochschulgruppe Magdeburg vor der Mensa der Otto-von-Guericke-Universität am Hauptcampus, um das Thema Ernährung und Nahrungsmittelproduktion zu politisieren. Den Augenfang bildete ein 1,5 mal 6 Meter großes Transparent, welches aus den Fenstern der Mensa gehängt wurde. Über direkte Ansprachen und das Verteilen eines Batzens von Flugblättern zu den Themen weltweite Ausbeutungsverhältnisse, alternative Ernährungsweisen und Mensch-Tier-Beziehung forderten wir unsere Mitstudierenden dazu auf, ihre Ernährungsweise kritisch zu reflektieren.

Außerdem wurden an Interessierte praktische Tipps in Form eines Magdeburg-spezifischen Einkaufsführers und einer medizinischen Aufklärungsbroschüre ausgegeben. Mit der Frage „Warum ist Ernährung eigentlich politisch?“, die wir nicht nur uns selbst am Anfang und dann unseren Mitstudierenden stellten, konnten nur wenige etwas anfangen, etliche wollten einfach nicht vor dem Konsum des hochsubventionierten toten Tiers gestört werden. Beobachten konnte man trotzdem, dass sich in einigen Mensa-Grüppchen auf die eine oder andere Weise dann doch nochmal über Ernährung unterhalten wurde. Manch aufgeschlossene und ermunternde Reaktion kam dann nach der Lektüre der Flyer während der Mensabesuche zurück zu uns. Abgerundet haben wir das Ganze mit einem eigenen Mensabesuch bei Pommes und Salat. Zwar nicht ausbeutungsfrei produziert (wie auch im Kapitalismus?!), aber immerhin vegan.

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11Mai/120

Gremienwahlen Ende Mai – und jetzt?

Oder: Wählt uns - wir versprechen euch gar nichts!

Am 30. und 31. Mai stehen wieder die Gremienwahlen für die OvGU an. Der oder die eine oder andere steht   jetzt vor der Frage: Soll ich wählen gehen? Ist das Wahlsystem nicht die totale Farce? Lassen sich nicht sowieso nur kleine Politikerstreber_innen und versnobte Karrieristen_innen zur Wahl aufstellen? Geht es den Kandidat_innen nicht eh nur um die eigene Vita und einen tadellosen Lebenslauf? Und können die Gremien überhaupt effektiv irgendetwas verändern oder kandidieren Leute nur, um das Recht zu haben, bei der nächsten FASRA-Party die Musik bestimmen zu dürfen?

Auch in der AHG gehen die Meinungen zu diesem Thema auseinander. Während manche die Gremienwahlen komplett ablehnen, sehen andere darin die Möglichkeit, einen Fuß in die Unipolitik zu bekommen, diese in Richtung unserer Ideale und Ziele zu beeinflussen und dadurch unsere Projekte aktiv umsetzen zu können...oder um in den Gremien einfach mal kräftig auf die Kacke zu hauen! Aufjeden Fall wollen wir allen Beteiligten richtig auf die Nerven gehen.

Deshalb haben sich einzelne unserer Mitglieder zur Wahl aufstellen lassen und stehen zusammen mit anderen Menschen auf der "Offenen Linken Liste". Sie vertreten dabei nicht die AHG, sondern sind autonome Kandidat_innen, welche aber dafür sorgen können dass linke Interessen in den Gremien gehört und vielleicht durchgesetzt werden.

Wenn ihr also Bock habt zu wählen, aber nicht wisst, ob ihr euch für Pest oder Cholera entscheiden sollt, bieten wir euch hiermit eine Alternative zu dem ganzen Rest. Auch seinen Stimmzettel ungültig zu machen oder bewusst gar nicht erst zur Wahl zu gehen, sind weitere Optionen, für die es gute Gründe gibt.

Ganz egal: Befasst euch mit der Thematik und trefft dann eine eigene, bewusste Entscheidung!

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27Apr/120

„Als wir eines Tages über Freiheit und Gerechtigkeit sprachen, saßen wir gerade bei Steaks. Ich esse Elend, dachte ich mir, als ich den ersten Bissen zu mir nahm – und spuckte ihn aus“ (Alice Walker, amerikanische Schriftstellerin)

Tierische Produkte sind für die meisten Menschen unserer Gesellschaft fester Bestandteil der täglichen Ernährung. Laut Agrarmarkt Informations GmbH hat die deutsche Bevölkerung im Jahre 2009 durchschnittlich über 60kg Fleisch pro Person konsumiert 1.
Die Folgen dieses unreflektierten Konsumverhaltens liegen auf der Hand:

Zunächst trifft die Floskel „Die Tiere der Reichen essen das Brot der Armen“ realistisch betrachtet durchaus zu. Die industrielle Produktion von Tieren und Tierprodukten verstärkt das Welthungerproblem, indem massenhaft pflanzliche Futtermittel aus „Dritte-Welt“-Ländern in Industriestaaten exportiert werden, um sie dort an die sogenannten „Nutztiere“ zu verfüttern 2.

Während die eine Hälfte der Welt verhungert, stopft die andere unbedacht Essen in sich hinein, welches nicht nur unter grauenvollen Bedingungen „hergestellt“ wird, sondern dessen übermäßiger Konsum außerdem äußerst gesundheitsgefährdend ist 3 .

Auch die Art und Weise der industriellen Produktion von Tieren und tierischen Lebensmitteln ist überaus abgefuckt. Ganz im Sinne des von Karl Marx beschriebenen Warenfetischismus wird innerhalb des kapitalistischen Systems und dessen Grundlogik nahezu ALLES auf den Status von Dingen reduziert - auch vor Lebewesen wird nicht Halt gemacht. „Nutztiere“ werden zu Waren degradiert, wodurch ihnen sämtliches Recht auf Leben abgesprochen wird. Lebewesen werden herangezüchtet, um einen einzigen Zweck zu erfüllen: In Form von totem Fleisch menschliche Gelüste zu befriedigen 4. Naheliegend ist in diesem Zusammenhang ebenfalls die Tatsache, dass die kapitalistische Warenproduktion einen bestimmten Zweck verfolgt, nämlich die Maximierung des Profits. Somit werden für die Produktion von „Nutztieren“ und deren Erzeugnissen solche Mittel angewandt, die für die BetreiberInnen möglichst produktiv und billig sind. Was das für die „Nutztiere“ bedeutet, dürfte jedem klar sein.

  1. www.agrarheute.com []
  2. 90% der weltweiten Sojaernte wird an die „Nutztiere“ der industrialisierten Staaten verfüttert; siehe: Henrich, Dr. med. Ernst Walter: „Vegan – eine kurze Information über die gesündeste Ernährung und ihre Auswirkungen auf Klima- und Umweltschutz, Tier- und Menschenrechte“, online verfügbar unter: http://www.provegan.info/fileadmin/img/pdf/broschuere-vegan.pdf []
  3. Beispielhaft diese Studien: http://www.ajcn.org/content/70/3/516S.full und http://www.ajcn.org/content/70/3/525S.full; die Reduktion von Fleischkonsum wird sogar von der FAO (Food and Agricultural Organisation der Vereinten Nationen) empfohlen: http://www.fao.org/docrep/004/Y2809E/y2809e08.htm#bm08.1 []
  4. Denn Fleischkonsum kann heutzutage in Normallfall nicht mehr als notwendig für eine gesunde Ernährung angesehen werden. []
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2Feb/120

Auf nach Dresden: Gegen Nazis und Sächsische Verhältnisse!

Auch in diesem Jahr gibt es die Möglichkeit per Bus von Magdeburg nach Dresden zu fahren - diesmal sowohl am 13. als auch am 18. Februar. Hintergründe und aktuelle Infos findet ihr auf den Seiten von Dresden Nazifrei und No Pasaran.

Tickets gibt es am 10. Februar von 17.00 - 18.00 Uhr im Infoladen (Alexander-Puschkin-Straße 20) in Stadtfeld. Ein Ticket kostet 10 €, wer an beiden Terminen mitfahren will, ist mit 15 € dabei.

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12Jan/120

Warum Naziaufmärsche verhindert werden müssen

Seit 1990 starben in Deutschland mehr als 180 Menschen durch Gewalttaten mit neonazistischem Hintergrund. Viele mehr wurde schwer verletzt und stark traumatisiert. Die Dunkelziffer liegt weitaus höher. Allem Anschein nach haben dabei auch noch deutsche Sicherheitsbehörden ihre Finger mit im Spiel, Stichwort NSU und Verfassungsschutz. Erschreckend bleibt die Erkenntnis: Ich muss die Sache selber in die Hand nehmen und was tun! Am Anfang steht die Frage: Was tun?

Jedes Jahr wird Magdeburg von viel zu vielen menschenverachtenden Arschlöchern heimgesucht, die jammernd über ihre Niederlage durch die Stadt ziehen. (Das ein großer Teil von denen auch noch da bleibt ist ein anderes, aber auch sehr dringendes Problem.). Neonazistisches Gedankengut ist nicht zu verharmlosen und auch kein öffentlicher Raum zu bieten. Faschistisches Gedankengut ist auf die physische Vernichtung der Gegner*innen ausgelegt und will die bestehende Gesellschaft unter dem Prinzip der Blutsgemeinschaft totalisieren. Dazu sind alle Mittel recht. Teilnehmer*innen von Neonazidemonstrationen sind auf gar keinen Fall Demokraten*innen, die ihr Recht auf Demonstration wahrnehmen. Sie sind höchst gefährliche, politisch organisierte Gewalttäter*innen.

Dabei verbreiteten sie nicht nur schlechte Laune, sondern schaffen sich auch noch Öffentlichkeit, (um ihrer Sache willen, selbstverständlich nicht als politische Individuen.) Die Neonazis wollen am 14.Januar aber nicht nur die Öffentlichkeit erreichen und ihre politische Stärke aufzeigen, sondern sich auch als politische Alternative anbiedern. Neonazidemonstrationen generell haben noch viele weitere Funktionen, die nicht zu unterschätzen sind. Sie dienen den organisierten Neonazis dazu Strukturen zu festigen und neue Kontakte aufzubauen. Sie dienen der Festigung der kollektiven Identität, in der der Einzelne nichts gilt. Für Neulinge sind sie eine Art Initiationsritus, der durch das öffentliche Bekenntnis zur noch tieferen Verstrickung in die Szene führt. Außerdem wollen sie ihre Aktions- und Bewegungsstärke nach innen und außen beweisen. Noch lose Nazi-Cliquen sollen in bestehende Bewegungsnetzwerke integriert werden. Die Einübung und Stabilisierung „soldatischer Männlichkeit“ und paramilitärischer Verhaltensweisen schafft gehorsame Untertanen*innen der schlimmsten Sorte.

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13Dez/110

14. Januar 2012: Naziaufmarsch verhindern! – Infoveranstaltung am 12. Januar

Wie in den vergangen Jahren wollen am 14. Januar 2012 wieder Nazis aus dem gesamten Bundesgebiet durch Magdeburg marschieren. Zum Anlass nehmen sie die Zerstörung Magdeburgs im Rahme der militärischen Zerschlagung Nazideutschlands. Nicht nur wir haben damit ein massives Problem und rufen dazu auf, den Aufmarsch zu verhindern: Zum einen sollte Neofaschisten und ihrer menschenverachtenden Ideologie, deren Kern die Ungleichwertigkeit von Menschen ausmacht, grundsätzlich kein öffentlicher Raum geboten werden, egal welcher Themen sie sich bedienen.
Zum anderen versucht die sogenannte „Initiative gegen das Vergessen“ die revisionistische Umdeutung der deutschen Geschichte weiter voranzutreiben, indem der historische Kontext der Zerstörung Magdeburgs ausgeblendet wird: Die Verbrechen der Nazidiktatur, die Bombardierung spanischer, englischer und anderer europäischer Städte sowie die massenhafte Vernichtung von Menschen in Konzentrationslagern.

Eine Vielzahl von Gruppen ruft für den 14. Januar zu unterschiedlichen Aktionen auf:

www.blockierenmd.tk

Bündnis von Antifaschist_innen aus Magdeburg und Umgebung, dem auch die AHG angehört. Ziel ist es wie im letzten Jahr den Naziaufmarsch durch Blockaden des zivilen Ungehorsams zu verhindern. Von den Blockaden soll keine Eskalation ausgehen.

www.entschlossen-handeln.tk

Unter dem Motto „Faschismus heißt Krieg! Naziaufmarsch verhindern!“ mobilisieren die Antifaschistische Aktion Burg und die DKP zu einer antifaschistischen Demonstration am 14. Januar. Treffpunkt ist um 10.00 Uhr am Hauptbahnhof. Die geplante Demonstration steht aber nicht in Konkurrenz zu anderen geplanten Aktionen, sondern soll diese ergänzen.

Auch die Gruppe „Zusammen Kämpfen“ ruft zur Blockade des Naziaufmarsches auf.

Wie in den letzten beiden Jahren wird es wieder eine sogenannte „Meile der Demokratie“ geben. Diese belegt zwar mit dem Breiten Weg einen symbolträchtigen Teil der Innenstadt, trägt aber nicht zur Verhinderung des Naziaufmarsches bei und beschränkt sich darauf die herrschenden Zustände zu feiern. Eine detailliertere Kritik findet sich hier: http://ahgmd.blogsport.eu/texte/offener-brief-gegen-das-ignorieren-des-jahrlichen-naziaufmarsches/

Damit ihr bei soviel unterschiedlichen Konzepten und Aufrufen nicht den Überblick verliert, gibt es am 12. Januar um 18.00 Uhr in Raum 2.08 in Gebäude 151 (Brandenburger Str. 9) eine Infoveranstaltung. Dort gibt es genauere Infos zu den unterschiedlichen Aktionen und zudem die Möglichkeit, sich einer Bezugsgruppe anzuschließen.

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14Nov/110

Warum mobilisieren wir gegen den Castor 2011?

Warum das Ganze?

Castor-Transporte und die gesamte Atompolitik sind für uns über die naheliegenden Fragen von Sicherheit (Weiterbetrieb von AKW bis 2020, ungelöste Endlagerfrage) hinaus bedeutsam, da der sogenannte Atomstaat wie ein Brennpunkt die beschissenen herrschenden Zustände aufzeigt:

Entsprechend der kapitalistischen Spielregeln wird die Erzielung von Profit anderen Zielen übergeordnet – etwa Sicherheit der Beschäftigten, der Bevölkerung oder zukünftiger Generationen. Der Grund dafür ist aber nicht in der moralischen Unvollkommenheit der verantwortlichen Konzern-Manager zu suchen, sondern liegt in der Funktionsweise der kapitalistischen Produktionsweise. Kurzfristige Profite werden auf Kosten der nachgeborenen Generationen realisiert, Verluste werden im hier und jetzt sozialisiert, Gewinne privatisiert. Stichwort „Sozialismus für die Reichen, Kapitalismus für die Armen“.

Die Schäden an der Umwelt und Mensch durch Uran-Abbau, Atomstrom-Produktion und „Abfallbeseitigung“ stellen späterer Generationen vor eine schlechtere Welt. Ihre Möglichkeiten sind massiv einschränkt, da kaum noch Rohstoffe vorhanden sein werden. Sie sind dauerhaft mit Problemen befasst, welche vorherige Generation auf ihre Kosten aufwarfen. Die Sicherheit der Atomanlagen und der stark radioaktiven Abfälle muss über einen sehr langen Zeitraum sichergestellt sein. Wie dies ohne Sicherheitsvorkehrungen und Überwachung der Anlagen passieren soll ist (auch uns) ein offenes Rätsel.

Bereits seit Jahrzehnten wissen wir alle, dass die Entscheidung Atomkraftwerke zu bauen, die Entscheidung sie trotz all der bekannten Probleme für das Heute und das Morgen (weiter) laufen zu lassen, immense Auswirkungen auf zukünftige Generationen haben wird. Dies stellt ein grundsätzliches Problem von Herrschaft dar und macht auch keinen Halt vor demokratischen Systemen. Auf Kosten der Kinder und Kindeskinder wird Wohlstand in der Gegenwart möglich.

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